Obersteeg

 

Der Ortsname > Obersteeg < früher auch Oversteeg genannt, hat vermutlich seinen Ursprung vom Gut "Over". Um das Jahr 1660 ist dort ein Besitzer mit Namen Adam von Over genannt. Das Gut "Over" stand unweit des heutigen Ortsteils "Ufermühle". Eine andere Deutung des Namens Over ist ebenfalls möglich. In früherer Zeit verwandte man das Wort Over auch als Bezeichnung für eine Böschung oder für die Uferzone des Flusses (Sülzufer)

Der Ort Obersteeg, in einem breiten Talkessel gelagert und von sanft ansteigenden Höhen umgeben, lässt wie kein Ort des mittleren Sülztales eine Vorahnung von Urlaubsstimmung aufkommen. Früher wie heute gilt:

> Wer Ruhe und Erholung für seine gestressten Nerven genießen möchte und eine intakte Natur erleben will, der kommt und besucht Obersteeg. <

 

 

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Obersteeg in alten Ansichten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karte mit der Abbildung der Ufermühle in Obersteeg. Die schöne Ansichtskarte wurde im Jahre 1909 abgestempelt.
Das Foto entstand beim Bau der Sülztaleisenbahn auf der Teilstrecke zwischen Mittelsteeg und Obersteeg. Beim Ausbau der neuen Bahntrasse waren auch umfangreiche Sprengungen erforderlich.
Der ehemalige Bahnhof Obersteeg.
In Obersteeg gab es damals sogar dieses Bahnhofshotel. Der Besitzer war Karl Scherer.
Beim Bahnhof Obersteeg. Hier auf dem sogenannten Holzplatz sehen wir Arbeiter beim Verladen von Holz, wie z.B. Grubenholz.
Die große Flut vom Februar 1970 sorgte auch in Obersteeg für große Schäden. Aus einem 3.000 Quadratmeter großem Gewächshaus schwemmte die reißende Sülz 100.000 Azaleen fort.
Blick auf Obersteeg aus neuerer Zeit, hier aus Blickrichtung Böckerberg.
Willkommen in Obersteeg.
Die ausgedehnte Talaue lädt zu Spaziergängen ein.
Hier in Gottes schöner Natur freut sich die Seele.
Auch diese Pferde fühlen sich sichtbar wohl in Obersteeg.
Blick vom ehemaligen Bahnhof Obersteeg auf den Ort.
Nicht zu übersehen wenn man nach Obersteeg kommt ist der "Tante - Emma- Laden, Lebensmittel Höller. Das Geschäft gibt es bereits seit 1924, und wird nun in der 3. Generation von Eduard Höller und seiner Ehefrau mit viel Liebe und großem Engagement betrieben. Vorallem die vielen lustigen Werbeeinfälle machen das Geschäft weithin bekannt.
Mit den von Eduard Höller selbst entworfenen und selbstgefertigten Werbetafel mit der Aufschrift "1 Sack Kölsch" hat er auch die Werbestrategen einer Brauerei auf sich aufmerksam gemacht.
Eduard Höller in seinem Lebensmittelladen.
Ehepaar Höller in ihrem Element.
Immer freundlich und zuvorkommend.
Das Schild "Besuchen Sie unsern Zoo wurde gelegentlich schon mal falsch verstanden. Dann liefen Eltern mit ihren Kindern um das Wohn- und Geschäftshaus und suchten den Eingang des vermeintlichen Zoos. Ein anderes Mal wollte ein holländischer TV - Sender einen Film mit Kinder erstellen. Die zuständige Verkehrsbehörde konnte dies wegen der beantragten Strassensperrung aber nicht genehmigen.
Das Bild bedarf einer Erklärung. Wir zählen das Jahr 1930. Überall in Deutschland herrcht Arbeitslosigkeit. Vorallem im Bensberger Raum war diese Arbeitslosigkeit besonders groß. Die Gemeinde Bensberg versuchte durch Notstandsarbeiten wie z.B. auf den beiden Fotos vom Strassenbau von Dürscheid nach Obersteeg aufgenommen, für Arbeitslose eine Einnahmequelle zu schaffen.
Strassenbau in Obersteeg infolge der Notstandsarbeiten. (wie Bild zuvor)
Sülztaleisenbahn unterwegs in Höhe Obersteeg.